Brandeinsatz in Wohnhaus
Die Feuerwehr Karlsfeld wurde am Nachmittag des 14. Januar durch die ILS zu einem Einsatz in einem Wohngebäude alarmiert.
Ursache hierfür war ein in der Wohnung installierter Rauchmelder, welcher aufgrund einer starken Rauchentwicklung Alarm schlug. Aufmerksame Anwohner wurden hierdurch rechtzeitig gewarnt, nahmen deutlichen Brandgeruch im Flurbereich wahr und setzten umgehend den Notruf ab.
Der Angriffstrupp des zuerst eintreffenden Hilfeleistungslöschfahrzeugs (HLF) verschaffte sich unmittelbar nach der Ankunft mittels Sperrwerkzeug Zugang zum Objekt. Um eine Ausbreitung des Brandrauchs zu verhindern, wurde im Türrahmen ein Rauchschutzvorhang gesetzt.
Im Rahmen der anschließenden Erkundung konnte der unter Atemschutz eingesetzte Trupp den Bewohner in der Wohnung auffinden und ins Freie retten. Dort wurde dieser bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut und anschließend zur weiteren medizinischen Versorgung in eine Klinik gebracht.
Als Ursache für die intensive Rauchentwicklung wurden angebrannte Speisen im Bereich der Küche festgestellt. Die betroffenen Räumlichkeiten wurden taktisch belüftet, der Herdbereich abschließend mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und die Einsatzstelle im Anschluss an die Polizei übergeben. Der Einsatz konnte einschließlich der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft im Gerätehaus nach rund 1,5 Stunden beendet werden.
Dieser Einsatz macht deutlich, dass Rauchmelder keine Nebensache sind, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil des vorbeugenden Brandschutzes. Sie warnen frühzeitig vor Brandrauch – insbesondere nachts, wenn der Geruchssinn im Schlaf nicht funktioniert – und können so über Leben und Tod entscheiden.
Die Feuerwehr Karlsfeld appelliert daher eindringlich an alle Bürgerinnen und Bürger, ihre Wohnungen und Häuser mit ausreichend Rauchmeldern auszustatten, diese regelmäßig zu warten und die Batterien rechtzeitig zu wechseln. Rauchmelder retten Leben – ein funktionierender Melder kann im Ernstfall den entscheidenden Unterschied machen.