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Zweifaches Brandgeschehen am Vormittag

20. Oktober 2026

Der heutige Vormittag hat uns ganz schön ins Schwitzen gebracht. Gleich zwei größere Brandeinsätze erforderten ein schnelles und gezieltes Eingreifen.

Im Industriegebiet wurde uns um 08:20 Uhr eine starke Rauchentwicklung aus dem Serverraum eines Bürogebäudes gemeldet. Der Atemschutztrupp unseres ersteintreffenden HLF konnte die Lage vor Ort umgehend bestätigen. Um eine weitere Ausbreitung der giftigen Dämpfe im Gebäude zu verhindern, installierte der eingesetzte Trupp an der Tür sofort einen Rauchschutzvorhang. Bei der Erkundung stellten wir einen schmorenden Akku einer unterbrechungsfreien Stromversorgung (USV) im Serverschrank als Ursache fest.

Wir demontierten das USV-Modul mittels Handwerkzeug und brachten es für die Löscharbeiten ins Freie. Zeitgleich nahm der Trupp unseres zweiten HLF mehrere Hochleistungslüfter in Betrieb. Zur Unterstützung forderten wir zusätzlich einen Großlüfter der Werkfeuerwehr MTU / MAN nach. Gegen 10:00 Uhr konnten wir den Einsatz beenden. Ein herzliches Dankeschön an unsere Kameraden der Werkfeuerwehr für die großartige Unterstützung!

Keine Stunde später alarmierte uns die Integrierte Leitstelle erneut. Mehrere Anrufer meldeten eine starke Rauchentwicklung unweit unserer Hauptwache, was wir bereits auf der Anfahrt bestätigen konnten. Im Garten eines Anwesens brannten mehrere Zypressen. Dank des beherzten Eingreifens der Nachbarn, die mit Gartenschläuchen bereits eine Riegelstellung aufgebaut hatten, konnte ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzende Garage und das Wohnhaus verhindert werden.

Mit unserem HLF führten wir unter Einsatz von Netzmittel die Nachlöscharbeiten durch und kontrollierten den Bereich großflächig mit der Wärmebildkamera. Nach rund einer halben Stunde ging es für uns zurück ins Gerätehaus. Starke Nachbarschaft ist wichtig – in diesem Fall hat alles bestens funktioniert!

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