Notruf: 112

Wenn alle in Karlsfeld wegrennen, kommen wir.

unter Atemschutz wurde das Rohr mithilfe von Spezialwerkzeug unter Atemschutz ausgekehrt.
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Der Mittwoch wurde von zwei ausgelösten Brandmeldeanlagen in Karlsfeld und Dachau begleitet, in der Nacht zum Donnerstag folgte dann noch ein Kaminbrand.
 
Bei der ersten Meldung ging es für uns zur Unterstützung mit dem 1. HLF in die Kreisstadt, hier hatte an einer Wohnanlage die Sprinkleranlage der Tiefgarage ausgelöst. Die Erkundung durch die Kameraden aus Dachau machte für uns kein weiteres Eingreifen erforderlich, sodass wir hier kurzerhand aus dem Bereitstellungsraum wieder abrücken konnten.
 
Auch im Heizkraftwerk Karlsfeld tat die Brandmeldeanlage kurze Zeit später ihren Dienst – ursächlich aufgrund einer Staubaufwirbelung im Hackschnitzel-Bunker des Gebäudes. Hier wurden Baggerarbeiten durchgeführt, es bestand keinerlei Gefahr. Nach einer kurzen Erkundung konnte auch hier schnell der Heimweg angetreten werden.
 
Am frühen Morgen des 17. August kam es zu einem Kamin-Brand in der Nachbarschaft. Um 03:30 Uhr wurden unsere Einsatzkräfte unsanft durch den FF-Agent + Piepser geweckt. Grund war eine starke Rauchentwicklung, ursächlich durch den Kamin einer Scheitholz-Zentralheizung des gemeldeten Gebäudes.
Bereits am Gerätehaus konnte man die intensive Rauchentwicklung nebst Geruch wahrnehmen. Nach einer Ersterkundung wurde die Drehleiter aufgestellt und der Kamin unter Atemschutz mithilfe von Spezialwerkzeug freigekehrt. Mit der Wärmebildkamera wurden fortwährende Kontrollen am Rohr vorgenommen. Rund zwei Stunden waren wir hier noch vor Ort gebunden.