Notruf: 112

Wenn alle in Karlsfeld wegrennen, kommen wir.

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Bei der jüngsten Meldung haben die Leitstellen Fürstenfeldbruck und München ein Großaufgebot an Helfern in den Siedlungsbereich westlich der Bahn beordert.

Für eine ausgelöste Brandmeldeanlage klingelte der Alarm-Gong in den Gerätehäusern der Feuerwehren Allach und Karlsfeld. Eine deutlich sichtbare Rauchentwicklung im Bereich der nördlichen Tiefgaragen-Auffahrt wurde ergänzend gemeldet.

Dieses realitätsnahe Übungs-Szenario hatte im Rahmen einer gemeinschaftlichen Großübung mit den Allacher Kameraden kürzlich Premiere. Die Hausverwaltung und der Pflegedienst des Gebäudes in der Edeltraut-Klapproth-Straße wurden vorab in die umfangreiche Planung mit eingebunden und alle Anwohner rund um das Objekt informiert.

Die Feuerwehren aus Allach und Karlsfeld waren mit knapp 60 Einsatzkräften und zahlreichen Zuschauern an der Großübung beteiligt. Das ersteintreffende Fahrzeug der Allacher Kameraden konnte einen Brand im Bereich der Tiefgarage feststellen und die ersten Evakuierungsmaßnahmen im Objekt einleiten. Vor Ort wurde am ELW eine zentrale Einsatzleitung eingerichtet und die einzelnen Maßnahmen im engen Austausch mit allen Führungskräften auf Abschnittsebene koordiniert.

Das Hauptaugenmerk lag zunächst auf der Vermisstensuche und Personenrettung, im weiteren Verlauf auf den Löscharbeiten im betroffenen Brandabschnitt der Tiefgarage. Diese wurde vorab künstlich verraucht und mit Übungspuppen bestückt. Alle Laien und die verletzten Darsteller wurden durch die Jugendfeuerwehr und einige Anwohner bestens vertreten und mussten durch die eingesetzten Atemschutz-Trupps gerettet und an die Sammelstelle übergeben werden. Auf der angrenzenden Freifläche wurde darüber hinaus ein Landeplatz für den fiktiven Rettungshubschrauber eingerichtet und ausgeleuchtet.

Für alle beteiligten Helfer war die gemeinschaftliche Großübung ein voller Erfolg mit wertvollen Erkenntnissen für den Ernstfall. Die spitzenmäßige Zusammenarbeit mit den Allacher Kameraden verlief Hand in Hand – hierfür ein herzliches Dankeschön!

Durch die Hausverwaltung wurde für alle Teilnehmer an dieser Großübung noch eine abschließende Brotzeit gestellt. Auch hierfür ein herzliches Dankeschön für die großartige Unterstützung bei allen Beteiligten!

Im Gemeinschaftsraum der Einrichtung haben wir eine umfangreiche Nachbesprechung der knapp dreistündigen Übung vorgenommen. Zur späten Stunde konnte dann nach der Aufrüstung aller Fahrzeuge wieder der Status 2 an die ILS übermittelt werden.